Midwest FTC – Der Schönheits Ratgeber

Der Online Ratgeber für Schönheits- und Gesundheitsprobleme

Haarausfall im Fokus und mögliche Prävention

Haarausfall ist ein ständiger Haarverlust, bei dem die ausgefallenen Haare nicht mehr nachwachsen. Die Grenze vom nicht-haarvermindernden Ausfall bis zum extrem haarvermindernden Ausfall ist nicht fest gelegt. Es ist davon abhängig, wie leicht und in welchen Bereichen wie viele Haare ausfallen.

Dieser Kopf illustriert den HaarausfallBeim Haarausfall wird zwischen zwei Erscheinungsformen unterschieden:

Effluvium, ist ein gesteigerter Haarausfall, der zu einer Alopezie führt. Alopezie ist eine sichtbare Lichtung des Kopfhaars, das bedeutet, das Haupthaar ist schütter oder ist durch haarlose Hautbezirke gezeichnet. Durchschnittlich fallen dem Menschen zwischen 70 und 100 Kopfhaare jeden Tag aus. Normalerweise bleiben die Haarwurzeln in der Kopfhaut und wachsen wieder nach, somit werden die ausgefallenen Haare permanent ersetzt und ein Haarausfall bleibt aus. Haarausfall kann jeden treffen, ob Mann, ob Frau, Jung oder Alt. Er ist schlecht für das Ego. Bei vielen Menschen leidet das Selbstbewusstsein, wenn die Haare weniger werden. Für viele ist die psychische Belastung sehr groß.

Ursachen, Typen, Vorbeugung Haarausfall

Haarausfall, auch Alopezie genannt, kann verschiedene Gründe haben. Eine Hauptursache ist Stress. Das hektische Berufsleben soll mit einem intensiven Sozialleben harmonieren, und zahlreiche familiäre und häusliche Verpflichtungen warten im Alltag. Durch Stress können ganze Haarbüschel ausfallen oder übermäßiger Haarausfall, der zuvor nie auftrat. Zudem können eine schlechte Ernährung und Diäten ebenfalls zu Haarausfall führen Die falsche Ernährung entzieht dem Organismus Nährstoffe und Vitamine. Die Folge ist schwaches und brüchiges Haar, das Vorstadium von Haarausfall. Außerdem können Hormonprobleme, Infektionen, Blutarmut oder äußere Einflüsse wie die Sonne, ein zu heißer Föhn oder Haarcolorationen das Haar zusätzlich schwächen.
Mögliche Ursachen für Haarausfall

  1. Psychische Belastungen: Stress, Depressionen
  2. Wechseljahre, Hormonstörungen, Antibabypille, Schwangerschaft,
  3. Probleme der Schilddrüse
  4. Einnahme von Medikamenten, beispielsweise Chemotherapeutika, Beta-Blocker, Cholesterin senkende Medikamente usw.
  5. Belastungen mit Schwermetallen oder Giften aus Farben, Lacken, Klebstoffen usw.
  6. Belastung mit Giften wie Quecksilber und Palladium aus Zahnfüllungen
  7. Chemikalien in Haarpflege- und Styling Produkten
  8. Infektionskrankheiten, sowie Stoffwechselkrankheiten
  9. Falsche einseitige Diäten und unausgewogene Ernährung

Wie sind die Anzeichen für Haarausfall?

Ein bevorstehender Haarausfall macht sich durch Talgüberschuss, Schuppen, Juckreiz oder dünneres Haar als üblich bemerkbar. Zuviel Talg verhindert den normalen Haarwuchs, da die Haarfollikel verstopft werden. Schuppen hingegen verändern die Zellen der Kopfhaut. Die Zellen lösen sich von der Hornschicht der Kopfhaut ab. Die Schuppen bleiben größtenteils auf der Kopfhaut kleben und die Sauerstoffversorgung der Follikel ist gehemmt.

An einer Puppe kann man das erkennenHaarausfall-verschiedene Typen

Die häufigste Art von Haarausfall ist die hormonell-erbliche Alopezie. Bei 90 Prozent der Männer über 21 Jahren verringert sich der Haaransatz im Bereich der Schläfen. Die Hälfte aller Männer über 40 hat eine Stirnglatze. Jeder zweite Mann über 40 ist von Haarausfall im Bereich der Schläfen und der Stirn betroffen.
Bei einem diffusen Haarausfall wird das Haar insgesamt viel dünner als normal. Dieser Haarausfall ist durch hormonelle Ursachen, wie beispielsweise eine Schilddrüsenüberfunktion, oder einer Mangelernährung betroffen.
Eine andere Form ist der kreisrunde Haarausfall. An mehreren Stellen am Kopf bilden sich kreisrunde, kahle Stellen. Die Haare können aus unerklärlichen Gründen auch am ganzen Körper ausfallen. Man vermutet, dass eine Immunreaktion durch eine Entzündung hervorgerufen wird und der Follikel durch die eigenen Antikörper angegriffen wird.

Haarausfall, Belastung im Alltag

Haare sind ein hervortretendes Merkmal des Menschen. Die geschichtliche Kultur zeigte, dass die Menschen den Haaren schon immer eine besondere Beachtung geschenkt haben. Früher waren die Haare der Sitz der Psyche und die Lebenskraft und galten als Symbol körperlicher Stärke, und magischer Kräfte. Heutzutage ist das Haar Zeichen von Individualität. Haare verschönern den Menschen und bestimmen den Eindruck, den man von seiner Persönlichkeit hat.
Abnormale Behaarung kann die Merkmale eines Menschen verändern. Haarausfall kann sich auf das Wohlbefinden und die zwischenmenschliche, gesellschaftliche und berufliche Stellung nachteilig auswirken und zu großer psychischer Belastung führen Der äußere Aspekt hat einen großen Einfluss auf die Gesellschaft und Betroffenen sind in partnerschaftlichen, sexuellen, familiären, und nachbarschaftlichen, sowie beruflichen Situationen gehemmt und eingeschränkt Dies führt sogar so weit, dass Menschen, die an Haarausfall leiden, nicht mehr das Haus verlassen und sich komplett isolieren.
Mit Hilfe eines Psychotherapeuten können Betroffene lernen, mit der Angst und dem negativen Gefühl umzugehen. Sie lernen, dass der Haarverlust sie nicht entstellt, sondern dass Sie nur  weniger oder keine Haare haben.

Was diagnostiziert der Mediziner Haarausfall?

Der hormonell-erblich bedingte Haarausfall lässt sich an der Ausdünnung oder Glatzenbildung eindeutig diagnostizieren.
Der kreisrunde Haarausfall ist oft aufgrund von Ausrufungszeichenhaaren zu erkennen.
Beim diffusen Haarausfall untersucht der Arzt die Kopfhaut genauer. Eine Laboruntersuchung mit Blutwerten zeigt eine mögliche Störung des Stoffwechsel oder eine falsche Ernährung auf.
Weitere Diagnosemethoden sind:

  • Epilationstest, auch Zupftest genannt. Mit diesem Haarausfall Test lässt sich feststellen, wie einfach sich die Haare aus der Kopfhaut lösen.
  • Trichogramm, damit werden die Haarwurzeln untersucht
  • TrichoScan, eine Computer Software misst Haardichte pro Quadratzentimeter, Haardurchmesser und das Wachstum.

Medikamente gegen Haarausfall

War der Haarausfall Test positiv, werden entsprechende Medikamente verschrieben. Die Wirkung der Medikamente setzt erst nach einigen Monaten ein und ist nicht von Dauer. Das bedeutet, nach Absetzen der Präparate setzt der Haarausfall wieder ein.
Finasterid wird bei Männern mit hormonell-erblichem Haarausfall eingesetzt und wurde ursprünglich bei gutartiger Prostatavergrößerung verordnet. Mediziner entdeckten, dass sich bei Patienten unter der Einnahme von Finasterid der Haarwuchs verbesserte. Finasterid ist ein sogenannter 5?-Reduktase-Hemmer und blockiert das Enzym 5?-Reduktase. Dadurch wird bei den Betroffenen das Fortschreiten des Haarverlusts gestoppt.
17-Estradiol beziehungsweise Alfatradiol wird bei Männer und Frauen mit hormonell-erblichem Haarausfall verwendet. Es hemmt ebenfalls das Enzym 5-.
Minoxidil wird bei Männer und Frauen mit hormonell-erblichem Haarausfall angewandt und war wie Finasterid zur Behandlung einer ganz anderen Erkrankung entwickelt, für Bluthochdruck. Auch hier wurde als Nebenwirkung ein verstärkter Haarwuchs beobachtet, da die Kopfhautdurchblutung gesteigert wird.
Antiandrogene werden Frauen mit hormonell-erblich bedingtem Haarausfall verschreiben. Diese Substanzen, sollen die Wirkung von Testosteron unterbinden. Dies ist jedoch wissenschaftlich nicht bewiesen.
Zu guter Letzt bei Extremfällen kann noch eine Haartransplantation (http://haartransplantation-kosten.info/) in Frage kommen. Kleine Gewebestücke vom Hinterkopf Haar werden auf die kahlen Stellen am Oberkopf verpflanzt. Der Nachteil ist, dass das Ergebnis nicht natürlich aussieht.

Hausmittel gegen Haarausfall

Das Hausmittel Knoblauch kann den Haarausfall stoppen. Kahle Stellen werden mit Knoblauch eingerieben. Ein Gemisch aus Zwiebeln und Honig, soll gegen Haarausfall helfen. Wird das Haar regelmäßig mit dem Hausmittel Kamillentee gewaschen, kann es dem Haarausfall entgegenwirken. Eine Haarmassage mehrmals in der Woche mit einer Mischung aus Brennnesselwurzel, Essig und Wasser verwöhnt die Kopfhaut.
Als weitere Hausmittel gegen Haarausfall werden Kokosöl oder Rizinusöl, als regelmäßige Kopfhautmassage empfohlen, sowie Kieselerde. Die Behandlungspalette bei Haarausfall ist noch größer: Haartinkturen, Nahrungsergänzungsmittel, spezielle Teesorten, und Trockenbürstenmassagen können helfen.

Tipps zur Prävention von Haarausfall

Um Haarausfall vorzubeugen sind eine gute Hygiene Voraussetzung für gesundes Haar. Um vorzeitigen Haarausfall zu vermeiden, ist ein rechtzeitiger Haarausfall Test (http://www.haarausfall.men) ratsam.
Gesundes Haar kommt von innen und benötigt eine ausgewogene Ernährung, damit das Haar gestärkt wird und es mit allen notwendigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt wird. Auch Eiweiß ist sehr wichtig, dafür sollte auf zu viel Zucker, Salz und tierische Fette, welche das Haar schädigen, verzichtet werden. Viel Flüssigkeit, zwei bis drei Liter Wasser am Tag versorgen Haut und Haare von innen mit Feuchtigkeit. Ein reduzierter Stress Alltag und ausreichend Schlaf ist wichtig.
Die Haare sollten dreimal pro Woche mit einem milden Shampoo gewaschen werden. Bei gefärbten oder Dauer gewellten Haaren, sollten regelmäßig stärkende Cremes und Lotion zum Einsatz kommen. Haargummis spannen das Haar und machen es brüchig. Daher, wenn möglich nicht zu lange Tragen.

Teile Midwest FTCEmail this to someoneShare on FacebookPin on PinterestShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on Tumblr

Leave a Reply

Your email address will not be published.

Proudly powered by Wordpress